E-Book: Conflict Minerals

Regulatorische Anforderungen und Compliance

Dieses E-Book gibt Ihnen schnell einen umfassenden Überblick über den Themenkomplex Conflict Minerals

Downloaden Sie jetzt kostenlos Ihr persönliches Exemplar unseres E-Books und erfahren Sie mehr über die regulatorische Anforderungen und die besten Compliance-Lösungen.

 

Inhalt

 

Für viele Unternehmen bedeuten die gesetzlichen Regelungen im Bereich Conflict Minerals neue Compliance- und Berichtspflichten. Vom US-Gesetz sind derzeit ca. 280.000 US-Unternehmen und ihre weltweiten Zulieferer betroffen. Die EU arbeitet an einer eigenen Konfliktmineralien-Verordnung und hat Mitte Juni 2016 dazu das politische Rahmenwerk verabschiedet.

 

Dieses E-Book gibt Ihnen einen Überblick über den Themenkomplex Konfliktmineralien, regulatorische Anforderungen und Compliance sowie ein Update zum Status der EU-Konfliktmineralien-Verordnung.

 

1. Teil: Die wichtigsten Themen rund um Conflict Minerals

 

2. Teil: Fünf Fachbeiträge zu Herausforderungen, Strategien und Compliance Lösungen

Leseprobe

 

1.1 Konfliktmineralien

Konfliktmineralien – und Konfliktrohstoffe allgemein – werden für immer mehr Unternehmen weltweit zu einem Thema, denn sie sind in das Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit gedrungen. Neue Gesetze in den USA und der EU wollen die Verwendung von Rohstoffen, durch deren Gewinnung und Handel bewaffnete Konflikte und Menschenrechtsverletzungen finanziert werden, in der industriellen Rohstoff- und Fertigungskette drastisch reduzieren.

Für viele Unternehmen bedeuten diese gesetzlichen Regelungen neue Compliance- und Berichtspflichten. Davon sind derzeit bereits US-Unternehmen und ihre weltweiten Zulieferer betroffen, aber auch in der EU wird an vergleichbaren Regelungen zur Verwendung von Konfliktrohstoffen gearbeitet. Das US-Gesetz, der Dodd–Frank Act, konzentriert sich auf die Bodenschätze des Kongo und seiner Nachbarländer. Es handelt sich dabei um Erzminerale, die die sogenannten 3TG-Metalle enthalten: Wolfram, Tantal, Zinn und Gold (engl.: Tungsten, Tantal, Tin und Gold). Auch die geplante EU-Verordnung fokussiert diese vier Rohstoffe, ohne sich jedoch auf ein bestimmtes Herkunftsland festzulegen.

 

1.2 Section 1502 des Dodd–Frank Act
Die Politik in den USA reagierte auf das Problem der Konfliktrohstoffe zuerst. Im Jahr 2010 verabschiedete der US-amerikanische Kongress ein Bundesgesetz zur Kapitalmarktregulierung – den „Dodd–Frank WallStreet Reform and Consumer Protection Act“. Ein Abschnitt dieses Gesetzes adressiert das Problem der Conflict Minerals: Section 1502 des Dodd–Frank Acts verlangt, dass Unternehmen, die zur Vorlage von Berichten bei der US-Börsenaufsichtsbehörde verpflichtet sind, jährlich offenlegen müssen, inwiefern ihre Produkte Rohstoffe enthalten, die als Konfliktmineralien aus der Demokratischen Republik Kongo oder den neun angrenzenden Ländern stammen könnten. Als Conflict Minerals definiert das Gesetz die Gruppe der 3TG-Erze, also Wolframit, Coltan, Kassiterit und Gold sowie deren Derivate oder andere Rohstoffe und deren Derivate, die laut U.S. Secretary of State in der Demokratischen Republik Kongo und angrenzenden Ländern Konflikte finanzieren. Das Gesetz postuliert zwar kein Verbot dieser Konfliktrohstoffe, es will ihren Abbau und Handel zur Finanzierung bewaffneter Konflikte aber durch die Offenlegungspflichten deutlich reduzieren.

 

Weiterlesen? Downloaden Sie jetzt Ihr Exemplar unseres eBook: Conflict Minerals: regulatorische Anforderungen und Compliance