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Energieeffizienz-Netzwerke: Best Practice Beispiel

Bis zum Jahr 2020 sollen in Deutschland etwa 500 regionale und branchenspezifische Energieeffizienz-Netzwerke auf freiwilliger Basis entstehen. Das ist das Ziel einer Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums. „Damit leistet diese Netzwerkinitiative einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland“, heißt es in der Vereinbarung. Im Rahmen dieser Initiative wurde unter anderem das Energieeffizienz-Netzwerk „ChemCoast Park Brunsbüttel“ gegründet, welches Gegenstand unseres Best Practice Beispiels ist.

Im Oktober 2016 haben sich neun namhafte Unternehmen aus Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) und dem Umland in einem regionalen Energieeffizienz-Netzwerk zusammengeschlossen. Mitglieder dieses Netzwerks sind die Unternehmen Bioenergie Brunsbüttel, Brunsbüttel Ports, REMONDIS SAVA, Sasol Germany, TOTAL Bitumen Deutschland und Vattenfall, die Raffinerie Heide, Holcim Deutschland und Steinbeis Papier.*1Ein Großteil der Mitglieder hat Ihren Sitz im ChemCoast Park Brunsbüttel, dem bedeutsamsten zusammenhängenden Industrie- und Gewerbegebiet in Schleswig-Holstein, und Namensgeber für das Netzwerk.

Die bestmögliche Ausnutzung der Energie ist und bleibt eines der wichtigsten Wirtschaftsthemen unserer Zeit. „In allen Unternehmen gibt es Potenziale zur Energieeinsparung, die wir suchen und nutzen wollen“, erklärt Volker Jahnke von der egeb: Wirtschaftsförderung in Brunsbüttel.

Um Maßnahmen zur Energieeinsparung auszuloten und in Zukunft auch umzusetzen, haben sich die besagten Unternehmen zusammengeschlossen. Das Netzwerk verfolgt einerseits wirtschaftliche Ziele, denn „Energie ist ein wesentlicher Kostenfaktor in der Industrie. Wir suchen also auch nach Wegen, um den Verbrauch und damit diese Kosten zu senken“, berichtet Volker Jahnke. Darüber hinaus soll die Teilnahme am Energieeffizienz-Netzwerk den Unternehmen wirtschaftliche Investitionen auf der Basis solider Daten ermöglichen. Des Weiteren sollen mit den geplanten Maßnahmen auch ökologische Aspekte, wie die nachhaltige Senkung des CO2-Ausstoßes, erzielt werden.

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