Carbon Footprint Software für Produkte und Unternehmen
Meistern Sie die Herausforderungen der Dekarbonisierung mit Leichtigkeit. Unsere Carbon Footprint Software für Experten unterstützt Sie dabei, Treibhausgasemissionen präzise zu berechnen, zu analysieren und zu reduzieren – mit leistungsstarken und zugleich intuitiven Tools.
Product Carbon Footprints – von der Rohstoffgewinnung bis zum End-of-Life
Optimieren Sie CO₂- und andere Treibhausgasemissionen Ihrer Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Identifizieren Sie Hotspots und stellen Sie die Einhaltung internationaler Standards wie ISO 14067 und dem GHG Protocol sicher.
Corporate Carbon Footprints – volle Transparenz über Scope 1, 2 und 3
Erhalten Sie einen ganzheitlichen Überblick über die Klimaauswirkungen Ihres Unternehmens. Analysieren Sie direkte und indirekte Emissionen über alle Scopes hinweg und berichten Sie transparent gemäß GHG Protocol und ISO 14064.
Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit durch Öko-Effizienz
Nutzen Sie integrierte Lebenszyklus- und Materialflusskostenrechnung, um ressourcenschonend und kosteneffizient zu produzieren. So entwickeln Sie öko-effiziente Produkte und sichern sich Wettbewerbsvorteile in einem nachhaltigeren Markt.

Funktionen unserer Carbon Footprint Software
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Weitere Informationen zu Carbon Footprinting
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Was ist ein Carbon Footprint?
Ein Carbon Footprint ist die Gesamtmenge der Treibhausgase (THG), die direkt oder indirekt von einer Person, einer Organisation, einer Veranstaltung oder einem Produkt ausgestoßen werden. Er wird in der Regel in Einheiten von CO2-Äquivalenten (CO2e) gemessen.
- Ein Product Carbon Footprint (PCF) bezieht sich auf die Treibhausgasemissionen, die mit dem Lebenszyklus eines Produkts verbunden sind, von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung und den Vertrieb bis hin zur Nutzung und Entsorgung.
- Ein Corporate Carbon Footprint (CCF) hingegen misst die gesamten THG-Emissionen, die durch die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens entstehen, einschließlich Energieverbrauch, Transport, Abfallmanagement und Aktivitäten in der Lieferkette. Sowohl der PCF als auch der CCF sind für das Verständnis und das Management von Umweltauswirkungen unerlässlich und helfen Unternehmen, ihre Emissionen zu reduzieren und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Was sind Treibhausgasemissionen?
Unter Treibhausgasemissionen versteht man die Freisetzung von Gasen in die Atmosphäre, die Wärme binden und zum Treibhauseffekt beitragen, was zu globaler Erwärmung und Klimawandel führt. Zu den wichtigsten Treibhausgasen gehören:
- Kohlendioxid (CO2): Entsteht hauptsächlich bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Öl und Erdgas), bei der Abholzung von Wäldern und bei bestimmten industriellen Prozessen.
- Methan (CH4): Wird bei der Produktion und dem Transport von Kohle, Erdöl und Erdgas sowie bei der Viehzucht, anderen landwirtschaftlichen Praktiken und der Zersetzung von organischen Abfällen auf Deponien freigesetzt.
- Distickstoffoxid (N2O): Entsteht bei landwirtschaftlichen und industriellen Aktivitäten sowie bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen und Biomasse.
- Fluorkohlenwasserstoffe (HFCs): Synthetische Gase, die in einer Vielzahl industrieller Anwendungen eingesetzt werden, z. B. in der Kühlung, in Klimaanlagen und in Fertigungsprozessen.
- Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFCs): Werden als Nebenprodukte industrieller Prozesse hergestellt und in der Elektronikfertigung verwendet.
- Schwefelhexafluorid (SF6): Wird in der Elektroindustrie als Isoliergas und bei der Herstellung von Magnesium verwendet.
- Stickstofftrifluorid (NF3): Wird bei der Herstellung von Elektronik verwendet, insbesondere bei der Produktion von Halbleitern und LCD-Displays.
Diese Gase werden in einer gemeinsamen Einheit, den CO2-Äquivalenten (CO2e), verglichen, die ihren unterschiedlichen Treibhauspotenzialen (GWP) über einen bestimmten Zeitraum Rechnung trägt. Diese Standardisierung ermöglicht eine umfassende Bewertung ihrer Auswirkungen auf den Klimawandel.
Sind Carbon Footprints gesetzlich vorgeschrieben?
Die Berechnung von Carbon Footprints ist für Unternehmen und Organisationen nicht allgemein verpflichtend, wird aber zunehmend von Regierungen, Industriestandards und Stakeholdern als Teil der Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels und zur Förderung der Nachhaltigkeit gefördert oder sogar gefordert. Die Gesetzgebung zur CO2-Bilanzierung und -Reporting variiert weltweit und umfasst eine Reihe von Formaten und Umfang der Emissionserfassung:
Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD)
Die Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD), die von der Europäischen Kommission im November 2022 eingeführt wurde, ersetzt und erweitert die Richtlinie zur nichtfinanziellen Berichterstattung (Non-Financial Reporting Directive, NFRD), indem sie umfassendere Berichtspflichten auferlegt und den Kreis der Unternehmen, die sich an die Richtlinien halten müssen, erweitert.
Ab 2024 werden alle großen Unternehmen, die in der EU tätig sind, unabhängig von ihrem Standort verpflichtet sein, ihre Emissionen, einschließlich der Scope-3-Emissionen, unter CSRD offenzulegen.
Streamlined Energy and Carbon Reporting (SECR)
Die Richtlinie zur Energie- und CO2-Berichterstattung (Streamlined Energy and Carbon Reporting), die im April 2019 im Vereinigten Königreich eingeführt wird, schreibt vor, dass Unternehmen Daten zum Energieverbrauch und zu den CO2-Emissionen in ihre Jahresberichte aufnehmen. Die Richtlinie zielt darauf ab, die Verpflichtungen zum Energie- und CO2-Reporting auf eine breitere Palette von Unternehmen auszuweiten und Energieeffizienzmaßnahmen zu fördern. Konzerne, börsennotierte Unternehmen und Personengesellschaften mit beschränkter Haftung (LLPs) müssen die SECR-Richtlinie einhalten.
Climate-Related Disclosure Rules by SEC (US)
Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat am 6. März 2024 Vorschriften erlassen, die sowohl inländische als auch ausländische Unternehmen verpflichten, umfassende klimabezogene Angaben in ihre Registrierungserklärungen und periodischen Berichte aufzunehmen. Diese Vorschriften gelten für börsennotierte Unternehmen und bei öffentlichen Angeboten.
Was ist Carbon Accounting?
Ein Carbon Accounting System erstellt verlässliche Treibhausgasbilanzen und bildet damit die Grundlage für ein umfassendes Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagementsystem. Dieses System ermöglicht auch die monetäre Bewertung der erfassten Emissionen.
Um Ihre CO2-Emissionen zu erfassen, führen Sie zunächst eine CO2-Bilanzierung durch, ein Verfahren, das der Finanzbuchhaltung ähnelt, sich aber auf die Quantifizierung der Klimaauswirkungen der Aktivitäten Ihres Unternehmens konzentriert. Mit Hilfe der CO2-Bilanzierung können Sie den Carbon Footprint Ihres Unternehmens ermitteln und die Quellen der Emissionen identifizieren. Mit diesem Wissen können Sie Ihre Nachhaltigkeitsbemühungen gegenüber Behörden und Stakeholdern kommunizieren und gleichzeitig die Umsetzung von Strategien zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und die Erschließung von Wettbewerbsvorteilen erleichtern.
Das Carbon Accounting ist auch für den Emissionshandel von entscheidender Bedeutung, da es die Treibhausgasemissionen eines Unternehmens quantifiziert und eine genaue Verfolgung und Berichterstattung ermöglicht. Diese Daten sind für die Teilnahme an den Emissionsbörsen unerlässlich, auf denen Unternehmen Emissionszertifikate kaufen oder verkaufen können, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen und CO2-Neutralität zu erreichen.
Was ist das Carbon Disclosure Project?
Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine weltweite gemeinnützige Organisation, die ein umfassendes System zur Offenlegung von Umweltdaten betreibt. Das im Jahr 2000 gegründete CDP unterstützt Unternehmen, Städte, Staaten und Regionen bei der Messung und Verwaltung ihrer Umweltauswirkungen. Im Rahmen seines jährlichen Offenlegungsprozesses sammelt das CDP Daten zu Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch und Waldbewirtschaftung von Tausenden von Organisationen weltweit.
Die Hauptziele des CDP sind die Erhöhung der Transparenz, die Förderung der Verantwortlichkeit und die Ermutigung zu Maßnahmen für eine nachhaltige Wirtschaft. Durch die Bereitstellung einer Plattform, auf der Unternehmen ihre Umweltdaten offenlegen können, ermöglicht das CDP Investoren, politischen Entscheidungsträgern und anderen Interessengruppen, fundierte Entscheidungen zu treffen und positive Veränderungen voranzutreiben. Die offengelegten Daten werden zur Erstellung detaillierter Berichte und Analysen verwendet, die Umweltrisiken und -chancen aufzeigen und die Einführung nachhaltiger Praktiken fördern.
Die Teilnahme am CDP gilt als Zeichen für ökologische Führung und Engagement für Nachhaltigkeit und hilft Organisationen, ihre Leistung zu vergleichen, Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen und ihre Fortschritte im Laufe der Zeit zu verfolgen.
Haben Sie Fragen zu unserer Carbon Footprint Software?
Unser Umberto Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung.













































































































