REACH Enforcement REF-16 prüft gefährliche Stoffe
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REACH Enforcement REF-16 prüft gefährliche Stoffe

ECHA kündigt EU-weite Kontrollen zu Stoffbeschränkungen an.


ECHA hat am 3. Juni 2026 das nächste Enforcement-Projekt REF-16 angekündigt. Im Fokus stehen Beschränkungen gefährlicher Stoffe in Produkten und Gemischen. Auch Online-Verkäufe sollen in die Kontrollen einbezogen werden.
 

REACH Enforcement REF-16 fokussiert Stoffbeschränkungen

Im Rahmen von REF-16 sollen Inspektoren prüfen, ob Produkte und Gemische, die auf den Markt gebracht werden, die Beschränkungen nach EU-Chemikalienrecht einhalten. Nach Angaben von ECHA gehört dazu auch die Prüfung, ob beschränkte gefährliche Stoffe unterhalb der zulässigen Grenzwerte liegen.

Das Projekt soll dazu beitragen, Kontrollen gezielter auszurichten und nicht konforme Produkte wirksamer zu identifizieren. Durch die Einbeziehung von Online-Verkäufen macht ECHA zudem deutlich, dass Compliance-Anforderungen auch für digitale Vertriebskanäle gelten.
 

Was REF-16 für Unternehmen bedeutet

Hersteller, Importeure, Händler und Marktplatzakteure sollten prüfen, ob ihre Informationen zu beschränkten Stoffen vollständig, aktuell und prüfbar sind. Dazu gehören Materialdeklarationen, Lieferantennachweise, Prüfdokumente, Produktspezifikationen und interne Bewertungen zu Stoffbeschränkungen.

Besondere Aufmerksamkeit ist bei Produkten aus Nicht-EU-Lieferketten und bei E-Commerce-Kanälen erforderlich. Werden beschränkte Stoffe oberhalb zulässiger Grenzwerte festgestellt, können Markt- und Lieferfähigkeit, Kundenfreigaben und behördliche Maßnahmen betroffen sein.
 

Wie IPOINT REACH Compliance unterstützt

Die Einhaltung von Stoffbeschränkungen hängt von verlässlichen Lieferkettendaten und einer nachvollziehbaren Dokumentation ab. IPOINT unterstützt Unternehmen dabei, Stoffinformationen strukturiert zu erfassen, zu validieren und für Produkt-Compliance-Prozesse nutzbar zu machen.

Mit IPOINT Compliance und Lösungen für REACH Compliance können Unternehmen ihre Prozesse für Restriktionsmonitoring, Lieferantennachweise und auditfähiges Compliance-Management stärken.